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Haartransplantation bei Frauen als Lösung gegen Haarausfall

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Eine glänzende und voluminöse Haarpracht ist für viele Frauen der Inbegriff der Weiblichkeit. Schütteres Haar und kahle Stellen am Kopf werden somit schnell zum Albtraum und sorgen für ein rapide sinkendes Selbstbewusstsein. Doch warum tritt Haarausfall bei Frauen überhaupt auf und was können Betroffene dagegen unternehmen?

Haarausfall ist auch für Frauen ein Thema

Dem unliebsamen Verlust der Haare können vielerlei verschiedene Ursachen zugrunde liegen; in den meisten Fällen ist er allerdings genetisch bedingt. Diese Art des Haarausfalls tritt bei Frauen häufig ab dem 40. Lebensjahr auf oder setzt mit dem Beginn ihrer Wechseljahre ein. Neben dem anlagebedingten Haarverlust (androgenetische Alopezie) führen jedoch auch verschiedene andere Ursachen – wie Infektionen, Stress oder die Veränderung im Hormonhaushalt nach einer Schwangerschaft – zu lichter werdendem Haar.

Nicht immer wird es den Betroffenen gelingen, den Haarausfall durch eine reine Veränderung der Lebensumstände zu stoppen und seine Folgen auf natürlichem Wege zu reparieren. Frauen, die sich in dieser Situation befinden, sollten jedoch nicht verzweifeln, denn auch ihnen kann durchaus geholfen werden.

Haartransplantation bei Frauen

Dank der Fortschritte der modernen Wissenschaft müssen betroffene Frauen kahle Stellen am Kopf und lichter werdendes Haar nicht länger hinnehmen. Diese Probleme können heutzutage beispielsweise mit einer Haartransplantation nach der FUE-Methode (Follicular Unit Extraction) erfolgreich behandelt werden. Dabei werden der Patientin hunderte follikulare Einheiten, also Haare mitsamt der Wurzel, entnommen und im Zielgebiet (dem vom Haarausfall betroffenen Bereich) eingepflanzt. Nach dem Heilungsprozess kann sich die Patientin dann erneut über eine üppige und schöne Haarpracht freuen.

Die Haartransplantation nach der FUE-Methode

Eine Haartransplantation bei Frauen nach der FUE-Methode wird erst nach einem eingehenden Beratungsgespräch mit den behandelnden Ärzten durchgeführt. In diesem Gespräch werden sowohl der derzeitige Zustand der Haare festgestellt als auch die Ursachen, welche bei der Patientin zum Haarverlust führten, ermittelt. Aufbauend auf den so erhobenen Daten können Umfang und voraussichtlicher Erfolg der Haartransplantation kalkuliert werden.

Der eigentliche Eingriff wird dann später – an einem vorher festgelegten Termin – unter einer lokalen Betäubung vorgenommen. Im Laufe der Prozedur werden zuerst zahlreiche Haarfollikel mit einer dünnen Hohlnadel aus dem Spendergebiet – dem Nackenbereich der Patientin – entnommen und in einer Nährlösung gelagert. Im zweiten Schritt der Behandlung werden die extrahierten Follikel an jenen Stellen eingepflanzt, an denen der Haarverlust aufgetreten ist. Da intakte Haarwurzeln genutzt werden, wachsen an den ehemals kahlen Stellen nach einer Heil- und Ruhephase von ca.8 bis 12 Monaten erneut Haare.

Im Gegensatz zu anderen Praktiken der Haartransplantation – wie zum Beispiel der Streifenmethode, bei der ein relativ großer Streifen Haut vom Kopf entnommen wird  – entstehen bei diesem Eingriff kaum sichtbare Mikronarben. Auch der Heilungsprozess gestaltet sich dementsprechend weit weniger schmerzhaft, da während der Prozedur nur winzig kleine Einstiche notwendig sind, um die Haarfollikel zu extrahieren.

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